Sonntag, 3. November 2013

Geschüttelt, nicht gerührt!!! Tag 1

Nach einer wiederum sehr kurzen Nacht, Kerstin wurden von den crazy Gockeln nicht enttäuscht, wurden wir überpünktlich von unserem Guide, Sing, für die Treckingtour abgeholt. 3 weitere Päarchen und wir wurden dann auf der Fahrt nach Chiang Dao ordentlich durchgeschüttelt, unser Gefährt war eine Art Pickup, mit Sitzbänken und Dach. Abgesehen von der Smokvergiftung war die Fahrt sehr lustig. An einem local Market hat Sing für unser Abendessen und Frühstück eingekauft und dann ging's weiter zum Elefantencamp. Dachten schon wir wurden ordentlich durchgeschüttelt, aber es kam noch schlimmer!!!! Auf dem Rücken eines Elefanten, der nicht immer dahingeht wo sein Führer hinwill, kamen vermehrt seltsam unentspannte Quietschgeräusche von Kerstin. "Buddah wird mir schon helfen..." war noch der zusammenhängendste Satz, der über ihre Lippen kam...!!! Als der Elefantenführer dann wollte, dass sie auf den Hals des Elefanten steigen soll, wich alle Farbe aus ihrem Gesicht und Ricardo ist todesmutig eingesprungen! Nach ausgiebigster Fütterung mit Bananen und Bambus sollte er dann den Elefanten sogar über den Fluss bis zum Ausstiegspunkt zurückführen! Neben dem Thai-Führerschein hat er nun auch den Elefantenführerpass ;-) das Floß des anschließenden Bamboo-Raftings musste er aber Gott sei Dank nicht lenken....!



Nun ging es zum eigentlichen Teil des Trips: ein ca 3-stündiges Trecking durch den Dschungel in ein Dorf eines sehr ursprünglich lebenden Bergvolkes, bei denen wir die Nacht verbringen sollten. Sing hat uns durch den Dschungel geführt, vorbei an wirklich großen Spinnen, über unwegsame steile Pfade über den Berg wieder hinab ins Dorf. Dabei hat er uns viel über die Kräuter und Pflanzen Thailands erzählt und über die Geschichte des Bergvolkes. Vor 10 Jahren noch war die Hauptaufgabe der Anbau von Schlafmohn zur Herstellung von Opium. Heute pflanzen sie Mais, Reis, Bohnen, Kürbis uvm. 



Wir hatten das Schlimmste erwartet, im Reisebüro wurden wir extra nochmal darauf hingewiesen, dass wir denselben Standard geniessen wie die Einheimischen dort. Aber schon der erste Eindruck war überwältigend! Unsere Schlafhütte, die wir mit den anderen 6 geteilt haben, war nicht durch einheimische Kleintiere besiedelt und wir hatten sogar Moskitonetze, über der 2cm dicken Matratze!!!! Auch gab es eine Freiluftdusche mit Kaltwasser  und eine Kloschüssel - ja, man freut sich manchmal auch sehr über die Selbstverständlichkeiten europäischen Standards!!! Sing führte uns noch durchs Dorf, zeigte uns die Schule, die (katholische) Kirche und wie die Einheimischen leben bevor er für uns das Abendessen gemacht hat. Nach einer sehr erfrischenden Dusche wurde es langsam dunkel und der Dschungel um uns wurde zunehmend lauter! Bei Kerzenlicht haben wir gemeinsam gegessen, ein bischen erzählt und gegen später kamen die Dorfkinder und haben gesungen und ums Feuer getanzt. Wir mussten sogar mitmachen und am meisten Spass hatten wir mit Nang, Ricardos neuer kleiner Freundin, die bereits auf dem Gang durchs Dorf sein Herz erobert hat. Das war wirklich " Liebe auf den ersten Blick" ;-) Einige Kids haben uns noch bis spät in die Nacht mit Denk-, Geschicklichkeitsspielen und Tricks unterhalten. Als Sing die Kinder zu ihren Familien geschickt hatte, haben auch wir uns in die Decken geworfen und waren sehr gespannt auf eine Nacht mit vielen anderen Bewohnern.... Zuvor allerdings haben wir nochmal den absolut  atemberaubenden Sternenhimmel angeschaut!





2 Kommentare:

  1. ...omg... ich sollte arbeiten, aber als alle erstes lese ich eure Blog wie eine Telenovela! ist dies schööööön! Der Schwein ist auch süss!!! Lg, Dori

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  2. Das freut uns, dass Du uns begleitest :-) Arbeiten kannst Du noch den ganzen Tag ;-) liebe Grüsse

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