Freitag, 8. November 2013

Dori, Nemo und Co

Nach einer ziemlich kurzen Nacht, wurden wir um 7.30 Uhr zu unserem 2-Tages-Trip auf die Similans Islands abgeholt. Schon von Susi und Johannes vorgewarnt waren wir nicht mehr allzu überrascht, jede Menge Russen anzutreffen, die sich äußerst "merkwürdig" benommen haben.... Immer in erster Reihe (die haben Hornhaut an den Ellbogen) , immer am Modelshooting und immer recht laut.... Aber gut, auf nem Speedboat kann man sich ganz wunderprächtig aus dem Weg gehen!!!! Mit 9 anderen Booten haben wir  mehrere Stops an diversen Inseln gemacht und nachdem Kerstin sich endlich getraut hat zu Schnorcheln musste man ihr die Maske förmlich vom Gesicht reißen :-) leuchtende Kinderaugen vor dem Weihnachtsbaum sind Kindergarten gegen das Strahlen!!! Ricardo hat sogar eine Meeresschildkröte gesehen und einen etwas neugierigen, großen Fisch, der eher ihn fasziniert beobachtet hatte, als wohl andersrum. Vermutlich dachte sich der Fisch, was wohl der merkwürdige Vogel hier will ;-)



Am letzten Stop haben wir mit Rucksäcken bewaffnet das Boot verlassen und haben im Zelt eingecheckt!  Die anderen Touris haben eine Stunde später die Insel wieder verlassen und wir hatten mit ein paar wenigen anderen die Insel und den traumhaften Strand für uns. Schadenfreudig haben wir den Booten zum Abschied gewunken :-) waren nochmal schnorcheln und haben anschließend die Insel erkundet. Auf der anderen Seite hatten wir noch nen kleinen Strand entdeckt, wo die Navy postiert war und Ricardos Pfadfindernase hat natürlich den schweißtreibenden Weg zum View Point gefunden!!! 100 Moskitostiche später und um 3 Liter Wasser und Blut erleichtert haben wir den View Point erreicht. Eine tolle Aussicht, die aber sehr durch diese blutrünstigen Biester getrübt wurde.... 


Schnell zurück durch den Dschungel, ne kühle Dusche unter freiem Himmel, in die frischen Klamotten gesprungen, mit 2 kühlen Bierdosen bewaffnet sind wir zum Sunset-View-Point gelaufen. Da der Guide die verabredete Tour dahin mit den Worten " its too cloudy" abgesagt hat waren wir ganz alleine dort. Es gibt keine Worte für diesen Augenblick! Es war einfach nur wunderschön, atemberaubend und friedlich. So und nicht anders fühlt sich "glücklich sein " an!



Zurück durch den dunklen Dschungel war etwas unheimlich, allzu deutlich spürten wir, dass wir nicht alleine waren!!!! Nach dem gemeinsamen Abendessen mit den anderen Hiergebliebenen sind die Guides mit uns aufgebrochen um die "Chicken-Crabs" zu finden. Es hat auch nicht lange gedauert bis der erste Guide ein besonders großes Exemplar angeschleppt hat! Hier und da waren noch andere zu sehn, echt beeindruckend. Besonders schön fanden wir aber die Ausführungen des Guides, der uns viel über die Lebensweise erzählt hat und eindringlich darauf hingewiesen hat, dass die Tiere nicht anzufassen seien, auch nicht mit Blättern oder Stöcken. 



Wir trinken nun noch ein Gute-Nacht-Bier und werden dann in unser Zelt kriechen um mit Meeresrauschen im Hintergrund sanft einzuschlummern. Hatten wir schon erwähnt, dass wir gerne hier bleiben würden?

1 Kommentar:

  1. Das ist auch mein Eindruck: Russen, die sich äußerst "merkwürdig" benehmen....Die finden auch jeden schönen Fleck in Thailand. Aber anscheinend habt ihr auch Geschmack am schorcheln gefunden. Genießt noch weiter das "Paradies"

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