Am Strand angekommen wurden wir mit Hundegebell der kleinen "Giftzwerge" (Schwarze Pudel! Klein, laut und dann aber sehr kuschelig...) und einem freudigen "everything ok?" von Deao begrüßt. Unsere Strandliegen wurden wieder sauber gewedelt, Handtücher ausgelegt und anschließend wieder die Füße vom Sand befreit. Irgendwann setzte sich Deao vor unsere Liegen in den Sand und sprach vom bevorstehenden Abschied, bis er irgendwann zu Schluchzen anfing und ihm mehrere Tränen die Wangen runterliefen.... Kerstin hat sich gleich anstecken lassen und selbst Ricardo machte nicht gerade einen glücklichen Eindruck. Sind dann an die Bar um den Flüssigkeitshaushalt wieder auszugleichen und haben dort beschlossen heute Abend doch noch mal herzufahren um Lebewohl zu sagen. Deao hat sich auch sichtlich gefreut, dass wir unsere Meinung geändert haben.
Sind dann zurück, haben nen Abstecher auf den Markt gemacht und noch kurz in den Laden von heute morgen. Kerstin hat ein Strandkleid gesehen, dass ihr gut gefallen hatte. In der Umkleide musste sie dann allerdings feststellen, dass sie erst kurz vor dem Hungertod in diese Thai-One-Size-ich-fühl-mich-fett-und-ess-nie-wieder-was Teile passt.... Zumindest Ricardo hat ne coole Hose morgens dort ergattert :-)
Sind dann etwas später erst ins Memories gefahren, hatten ein etwas komisches Gefühl nach den Tränen am Nachmittag... Unsere Befürchtung sollte sich dann auch bewahrheiten - er hatte schon nach uns Ausschau gehalten und versuchte die meiste Zeit bei uns zu sein. Etwa ne halbe Stunde bevor das bestellte Taxi kam wurde sein Blick immer trauriger und die Tränen immer größer. Oft vergrub er seinen Kopf an Kerstins Schulter.... Es war wirklich schlimm mit anzusehen, wie verzweifelt er war und wieviel Sehnsucht er nach einer Familie in sich trägt. Sicherlich mag er uns, aber die Tränen kamen eher aufgrund der Verzweiflung - was es aber nicht einfacher machte!!! Er begleitete uns zum Taxi, nahm uns beide gleichzeitig in den Arm und wollte nicht mehr loslassen. Haben ihm das gekaufte Foto vom Elefantentrecking als Erinnerung geschenkt und sind dann möglichst schnell auf den Pick up gesprungen. Dieses Bild, wie er mit hängenden Schultern und traurigem Blick regungslos dastand und dem Taxi hinterherschaute bis es langsam um die Kurve fuhr, hat sich tief eingebrannt und werden wir sicherlich niemals vergessen....
Just in dem Moment als wir den Bungalow betraten öffnete auch der Himmel seine Schleusen. Es schien als weinte er mit uns....



Bin auch fast am mitheulen :(
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