Freitag, 15. November 2013

Last Days in Dubai!

Dieses Bett ist der Wahnsinn! Man legt sich rein und es verschlingt einen förmlich!!! Hier hätten wir noch ewig weiterschlafen können, aber wir waren recht früh zum Frühstück verabredet um beim Golfturnier Gonzo möglicherweise noch vor seinem ersten Abschlag anzutreffen. Er hatte für uns Karten für alle 4 Tage hinterlegt :-) So sind wir dann in Golfklamotten mit dem Taxi hingedüst - die Mädels hatten schon wieder Angst vor Streifen (also unterschiedliche Bräunungsgrade...)!!!! Hatten Gonzo gleich entdeckt, er stand mit seinem Caddie auf der Range. Als er uns gesehen hat, kam er sogar gleich her um uns persönlich zu begrüßen. Pünktlich haben wir uns dann am 1. Abschlag eingefunden und sind die ersten Bahnen mit ihm mitgelaufen. Haben uns bis ca 15 Uhr auf dem Golfplatz rumgetummelt und sind dann zur Happy Hour am Strand eingetroffen, noch ein paar Streifen eliminieren :-)



Nachdem Udo und Andrea ihre Verabredung mit dem Burj Kalifa gecancelt haben, sind wir dann gemeinsam zum Abendessen gegangen und relativ früh ins Kuschelbett gefallen (am liebsten würden wir das Bett mitnehmen!). 

Samstag haben wir Mädels uns den ganzen Tag an den Strand geschmissen, die Jungs sind zum Golfturnier und haben Gonzo mental unterstützt ;-) nach dem Sonnenuntergang sind wir ins Thai-Restaurant (sehr lecker!) und anschließend haben wir uns zum Goldmarkt fahren lassen (der musste tags zuvor aufgrund chronischer Müdigkeit verschoben werden...). Nur leider waren wir ein bischen spät dran, es wurden schon überall die Rollläden runtergelassen, schlecht für die Elsteraugen der Mädels, gut für die Kreditkarte ;-) so sind wir ohne Glitzersteinchen wieder zurück und haben den Abend in der Bar ausklingen lassen (nicht mal Andreas bestellten Prosecco gabs :-( )



Sonntag sind wir dann wieder gemeinsam zum Golfturnier aufgebrochen und haben uns direkt an der Tribüne des 18. Grüns postiert. Nachdems ziemlich bewölkt war, ließ es sich auch gut aushalten. Allerdings kam dann auch noch ein mäßiger Sandsturm dazu, da fühlen sich selbst 24 Grad kühl an und irgendwann hat man den Sand auch zwischen den Zähnen!!!! Aber wir haben's bis zur Siegerehrung ausgehalten! War ein tolles Erlebnis, live dabei zu sein, anstatt es am Fernsehen zu verfolgen, was wir sicher gemacht hätten!!! Zurück im Traumhotel haben wir nochmal bei Jasmin, dem Falken vorbeigeschaut und waren dann leider genötigt unsere Sachen zu packen :-( noch ein letzten gemeinsames Abendessen im Beachrestaurant und ein Abschiedsgläschen in der Bar und dann mussten wir uns auch schon verabschieden. Udo und Andrea dürfen noch einen Tag bleiben :-)





Um 5 hat heute der Wecker geklingelt. Ricardo wurde etwas nervös als der Fahrer nicht zur vereinbarten Zeit da war, aber 10 Min später saßen wir dann schon  im Emirates-Shuttle. Alles gut :-) Nun warten wir mit einem Gläschen Champagner in der Lounge, dass unser Flug aufgerufen wird und freuen uns darauf, bald wieder Zuhause zu sein!

Es war ein wunderschöner Urlaub, den wir sicher nie vergessen werden :-)

Donnerstag, 14. November 2013

Sunrise in Dubai

Den Flug im A380 hatten wir größtenteils verschlafen, Kerstin  konnte nach dem Start keine 10 Minuten die Augen offen halten und schlief umgehend, auch ohne "Matratze" ein! Noch vor Sonnenaufgang haben wir in unserem letzten Ressort eingecheckt. Neu eröffnet im thailändischem Style haben wir uns sofort wohlgefühlt!!!! Mit Blick auf den Burj al Arab haben wir um 6.39 den Sonnenaufgang gesehn und wollten uns gerade auf den Weg zur Ressorterkundung machen, als uns schon Andrea entgegenkam :-) Nach einem freudigen Wiedersehn, hat sie uns die Anlage gezeigt und dann sind wir gemeinsam erstmal zum Frühstück. Wow, was für ein Buffet!!! Das lässt wirklich keinen Wunsch offen und die Kleider schnell zu eng werden ;-) 



Wir haben uns an den Strand in die Sonne geworfen. Es war wohl der Entzug, der uns veranlasste den hier rumhüpfenden Kellner nach nem Singha zu fragen! Und siehe da, sogar das wurde uns serviert :-) allerdings haben wir für eines davon in Thailand 5 bekommen. Auf unseren Thailand-Schnitt werden wir hier eher nicht kommen, oder wir müssen noch ne Ölquelle entdecken!!!! Gut ist wiederum, dass es von 16-18 Uhr Happy Hour gibt, buy 1 get 2 :-) Den Sonnenuntergang haben wir noch abgewartet und sind dann aufs Zimmer um uns frisch zu machen und anschließend zum gemeinsamen Abendessen an die Beachbar zu gehen. 




Das Essen war extrem lecker, dazu gabs ne Flasche Wein - der erste seit über drei Wochen! Dieser hat uns auch gleich recht müde gemacht, sodass wir sogar schon vor Mitternacht im Bett waren...

Völlig gechilled in Bangkok

Ein Widerspruch in sich, aber das geht!!!!

Nach dem Frühstück haben wir unsere sieben (-tausend) Sachen zusammengepackt und überlegten ob wir nochmals zu Tum fahren. Wir wollten ihn gerne nochmals sehen, aber klar war auch, dass Ricardo wohl eher etwas unentspannt sein würde, dass wir pünktlich wieder zurück sind, wenn der Fahrer uns (ca. 12 Stunden später ;-) ) abholt. Also haben wir uns entschlossen den Tag ganz relaxed in Bangkok zu verbringen. Sind dann gegen 11 ins Sawasdee House geschlendert um ein zweites, ernährungsbewusstes Frühstück zu genießen: ein Crêpes mit Banane, einen Obstteller und zwei mit Hefe angereicherte Wasser!
Haben uns anschließend durch die Rambuttri und Khao San Road treiben lassen, ein paar Kleidchen gekauft (Kerstin im Kaufrausch!), uns ne Fussmassage gegönnt und mussten unbedingt noch eine Tasche kaufen um die Einkäufe zu verstauen!!!! Von der Fussmassage völlig erschöpft ;-) mussten wir uns in der nächstbesten Bar niederlassen um uns zu stärken! Dort hatten wir schnell einen Mitesser aufgegabelt. Hatten bis dato viele, sehr menschenscheue Katzen gesehen, aber diese war der Knüller!!! Ricardo hat die vorbeischlendernde Katze entdeckt und sie mit "tztztz" angelockt. Keine 3 Sekunden später saß das freche Stück miauend auf seinem Schoß!!!! Umgehend haben wir unseren Nachmittagssnack an den Neuankömmling angepasst und sämtliches Hühnchen aus der Tom Kha Gai verschwand zerkleinert und abgekühlt im Rachen der Mietze!!!! Lecker war's :-)
Bevor wir ein letztes Mal (für dieses Jahr) ins Nachtleben eingetaucht sind, haben wir unsere Einkäufe ins Hotel gebracht und am Pool auf der Dachterasse ein Abschiedssingha getrunken. Das Hotel würden wir ganz sicher wieder buchen, eine Ruheoase, direkt an der  Backpacker-Lebensader Bangkoks!!!!
Die letzten 3 Stunden verbrachten wir mit guter Livemusik (die werden hier mit Gitarre im Arm und begnadeter Stimme geboren!), coolen, völlig  unterschiedlichsten, teils verrückten Leuten in genialen Bars und einem herrlichem Klima. Das Abschlussingha tranken wir in der Roofbar, in Gedanken an unseren ersten, einzigartigen Abend in Bangkok mit Micaela und Caroline (Ricardo plante bereits ein Revivaltreffen für nächstes Jahr mit den beiden, Johannes und Susi!). 
Um 22 Uhr saßen wir dann im Shuttle zum Flughafen, die Außentemperatur zeigte 32 Grad! 


Eines ist sicher: wir kommen wieder!!!! Danke Thailand, es war ein traumhaft schöner Urlaub, mit unvergesslichen Momenten, begleitet von wundervollen Menschen! Kap khun ka... 





Mittwoch, 13. November 2013

Abschied oder Back in Town

Nach einer durchregneten Nacht wurden wir um 6 von einem neuen Tag mit einem wunderschönen Sonnenaufgang geweckt. Wir wollten noch soviel wie möglich von dem Vormittag mitnehmen und hatten sogar den Wecker gestellt! Der Morgen war so friedlich und wir haben mit einer Tasse Kaffee auf der Terasse den Sonnenaufgang genossen. Auch sinnbildlich ging die Sonne wieder auf...



Noch vor dem Frühstück sind wir ins Meer gesprungen und hatten den Strand und die große Badewanne ganz für uns alleine (abgesehen von dem einen Fischerboot, das Ricardo angeheuert hätte, wäre Kerstin ins offene Meer geflüchtet um der Abreise zu entkommen!!!!). Sind dann richtig hungrig zum Frühstück um uns nochmal verwöhnen zu lassen. Selbst von unserem Flitzer haben wir uns noch verabschiedet und sind ne Runde gefahren (Kerstin ist gefahren, eine Kurve hatte ihr wohl etwas Schwierigkeiten bereitet, sodass wir geradeaus in der Pampa stehen geblieben sind - aber nix passiert ;-) ).  

Ein großer Abschied stand noch bevor! Schnell sind wir noch am Strand entlang zum Beachrestaurant, der Besitzer hat sich gefreut dass wir extra nochmal gekommen sind und hat uns gleich eines der Hundebabies gebracht, Kerstins Lieblingswelpen. Auch er hat sie wohl zum Fressen gerne, zumindest hat er sich lange an ihrem Arm festgebissen :-) 


Nach unserem Abschieds-Singha (gut, es war 10, ein bisserl früh, aber geschmeckt hats trotzdem!) mussten wir uns zurück ins Ressort aufmachen, kurz Duschen und auschecken. Die Besitzerin, deren Mann und Tante haben uns genauso herzlich verabschiedet wie vor einer Woche begrüßt. Ein schöner Ort, wo wir gerne noch länger geblieben wären und uns jederzeit vorstellen können wiederzukommen! Auf dem Weg zum Flughafen hatte Kerstin immer wieder Tränen in den Augen und hat vor sich hingeschnieft, der Abschied fiel unglaublich schwer....

Mit einer Stunde Verspätung haben wir dann Phuket verlassen. Gut in Bangkok angekommen haben wir unser Gepäck zum Glück sehr schnell bekommen, 5 Minuten später war die Schlange am Taxistand um das dreifache angewachsen!!!! Wohl  bedingt durch die Ruhe der letzten Tage und die Vorfreude auf die Rambuttri war die Fahrt zum Hotel eine Zerreißprobe für unsere Nerven. Es war Markt in Bangkok und sämtliche Strassen entweder gesperrt oder vom Verkehr erstickt. Ein Wunder, dass wir überhaupt vorwärts gekommen sind, München würde dem Verkehr komplett erliegen!!!

Im Hotel angekommen haben wir unseren dort deponierten Koffer und den von Micaela und Caroline hinterlegten Rucksack entgegengenommen und sind sofort los auf die Rambuttri. Haben fast jede Bar mit Livemusik mitgenommen und überall ein Singha getrunken. Sogar in dem Thaiclub sind wir wieder eingefallen und hatten Glück, die Band war wieder da!!! Mussten an unseren ersten Abend mit Micaela und Caroline denken - was für ein genialer Abend, der perfekte Einstieg für einen noch perfekteren Urlaub!!! In der Roofbar haben wir die Nacht dann für uns ausklingen lassen und sind völlig übermüdet aber sehr glücklich zurück und Hotel gelaufen. Gute Nacht Bangkok, auch wenn Du noch lange nicht schlafen wirst :-)



Dienstag, 12. November 2013

Auch der Himmel weint....

Letzter Tag am Meer!!!! Eh klar, dass wir noch ein letztes Mal zu den Surfern an den Traumstrand wollten. Zuerst aber sind wir mit dem Roller zur Apotheke gedüst (die ersten Kilometer bis zur Hauptstrasse ist sogar Kerstin gefahren!) um für Deao noch eine Brandsalbe zu kaufen... Der Kerl zieht sich mit seiner Feuershow jeden Abend weitere Brandwunden zu!!!

Am Strand angekommen wurden wir mit Hundegebell der kleinen "Giftzwerge" (Schwarze Pudel! Klein, laut und dann aber sehr kuschelig...) und einem freudigen "everything ok?" von Deao begrüßt. Unsere Strandliegen wurden wieder sauber gewedelt, Handtücher ausgelegt und anschließend wieder die Füße vom Sand befreit. Irgendwann setzte sich Deao vor unsere Liegen in den Sand und sprach vom bevorstehenden Abschied, bis er irgendwann zu Schluchzen anfing und ihm mehrere Tränen die Wangen runterliefen.... Kerstin hat sich gleich anstecken lassen und selbst Ricardo machte nicht gerade einen glücklichen Eindruck. Sind dann an die Bar um den Flüssigkeitshaushalt wieder auszugleichen und haben dort beschlossen heute Abend doch noch mal herzufahren um Lebewohl zu sagen. Deao hat sich auch sichtlich gefreut, dass wir unsere Meinung geändert haben. 

Sind dann zurück, haben nen Abstecher auf den Markt gemacht und noch kurz in den Laden von heute morgen. Kerstin hat ein Strandkleid gesehen, dass ihr gut gefallen hatte. In der Umkleide musste sie dann allerdings feststellen, dass sie erst kurz vor dem Hungertod in diese Thai-One-Size-ich-fühl-mich-fett-und-ess-nie-wieder-was Teile passt.... Zumindest Ricardo hat ne coole Hose morgens dort ergattert :-)

Sind dann etwas später erst ins Memories gefahren, hatten ein etwas komisches Gefühl nach den Tränen am Nachmittag... Unsere Befürchtung sollte sich dann auch bewahrheiten - er hatte schon nach uns Ausschau gehalten und versuchte die meiste Zeit bei uns zu sein. Etwa ne halbe Stunde bevor das bestellte Taxi kam wurde sein Blick immer trauriger und die Tränen immer größer. Oft vergrub er seinen Kopf an Kerstins Schulter.... Es war wirklich schlimm mit anzusehen, wie verzweifelt er war und wieviel Sehnsucht er nach einer Familie in sich trägt. Sicherlich mag er uns, aber die Tränen kamen eher aufgrund der Verzweiflung - was es aber nicht einfacher machte!!! Er begleitete uns zum Taxi, nahm uns beide gleichzeitig in den Arm und wollte nicht mehr loslassen. Haben ihm das gekaufte Foto vom Elefantentrecking als Erinnerung geschenkt und sind dann möglichst schnell auf den Pick up gesprungen. Dieses Bild, wie er mit hängenden Schultern und traurigem Blick regungslos dastand und dem Taxi hinterherschaute bis es langsam um die Kurve fuhr, hat sich tief eingebrannt und werden wir sicherlich niemals vergessen....

Just in dem Moment als wir den Bungalow betraten öffnete auch der Himmel seine Schleusen. Es schien als weinte er mit uns....


Montag, 11. November 2013

Same Same....

Nachdem Ricardo sogar im Zelt ganz gut geschlafen hat, hatte er heute keinen Nachholbedarf an Schlaf und ist bereits um 8 Uhr im Zimmer rumgetigert! (Den Sonnenaufgang hat er trotzdem wieder verpennt, dafür ist Kerstin extra aus dem Bett gehüpft, hat dann aber weitergepennt !)


Unseren neuen Flitzer haben wir gleich nach dem Frühstück bekommen, einen richtigen Mädchenroller in hellblau :-) Kerstin ist zum ersten Mal im Ressort den Weg ein paarmal abgefahren, war aber dann doch der Meinung es wäre besser wenn der Meister fährt!!! Sind auch gleich los zur Memories Bar, wo wir Marianne und Philip wiedergetroffen haben! Die beiden waren auch über Nacht auf den Similans und kurz vor der Rückreise sind wir ins quatschen gekommen. War eine nette Überraschung :-) Haben erst in der Bar was getrunken und ein bischen geredet um anschließend, von Deao an unsere Liegen begleitet zu werden -full Service inkl. Füße abwedeln inbegriffen :-) Lange konnten wir dem Meer aber nicht widerstehen und haben uns in die Fluten geschmissen.  Kerstin war wieder mal nicht rauszubekommen und hat es noch ein wenig länger ausgehalten. Auf dem Rückweg zur Liege fiel ihr bereits auf, dass Ricardo nicht da war, vermutlich auf Toilette...  Aus dem Augenwinkel ließ sich ein "Fisch im Trockenen" ausmachen, oder besser ein Surfer auf dem Surfbrett, allerdings ohne das entscheidende Etwas: nämlich Wasser!!!! Bei genauerem Hinschauen entpuppte der Fisch sich als Spanier - ein neuer Surfstar was born!!! Deao hat Ricardo nun auch noch das Surfen beibringen wollen und so haben sich die beiden eine Stunde lang im Wasser abgemüht. Zumindest 2x hat er es geschafft stehen zu bleiben, sah recht gut aus!!! Als es dann zu nieseln anfing sind wir in der Bar untergetaucht und haben ne Obstplatte und ein Singha getrunken. Ricardo, erschöpft von der Surfstunde, hat sich in die Liegematte geworfen und Deao hat ihn angeschaukelt.... Dank Ricardos Vorschlag "Tomorrow with Tina" darf Kerstin morgen aufs Brett - das kann ja heiter werden!!!! Als die Sonne wieder rauskam haben wir uns von Marianne und Philip verabschiedet, bei den beiden ging's heute noch weiter nach Krabi (alle verlassen uns Richtung Krabi!) und sind nochmals ins Wasser gehüpft und kurz in die Sonne gelegen, bevor es wieder zu regnen anfing... Mit den Worten "See you later" haben wir die Surferboys verlassen, sind auf unseren Spielzeugroller gestiegen und durch den stärker werdenden Regen Richtung Ressort abgedüst. Auf dem Schotterweg sind uns diesesmal gleich 4 Elefanten begegnet, der letzte sogar ohne Führer, dafür aber mit nem halben Baum unterm Rüssel!!!! Ohne Stop im Ressort sind wir zum Strandrestaurant durchgedüst, hatten ja noch ne Verabredung mit drei felligen, kleinen Vierbeinern :-) völlig durchnässt haben wir uns ein nettes Plätzchen in der Nähe der Küche gesucht, einen Sundowner (ohne Sonne) getrunken und mehr auf die Küchentüre geschielt als aufs Meer ;-) Hat nicht lange gedauert bis Kerstin quietschend aufgesprungen ist und den ersten schon im Arm hatte :-) die würde sie alle mitnehmen!!!!



Durch den Regen hatte es merklich abgekühlt (so auf 28 Grad...) und wir freuten uns richtig auf eine warme Dusche und trockene Klamotten. Danach sind wir wieder zur Memories Bar um einen der letzten Abende dort zu verbringen. Deao hat uns wohl sehr ins Herz geschlossen, rückte fast keine Minute von unserer Seite und hat uns immer mit "Mama" und "Papa" angesprochen!!!!!! Wir sind seine "small Family" und er ist auch sehr traurig, dass morgen der letzte Tag sein wird.... Etwas melancholisch sind wir nach seiner Feuershow und ein paar Yenga-Spielen von ihm zum Taxi begleitet worden. Dort stand er mit traurigen Augen,  bis das Taxi um die Ecke gefahren ist.... Wird morgen ein ziemlich heftiger Abschied, wir wollen gar nicht daran denken....!


@Philip: Kann dich unter der FB Adresse nur "abonnieren".... Die Beachbar in Koh Lanta heißt Same, Same but different und ist am Strand vom Pimalai-Luxus-Ressort! 




Sonntag, 10. November 2013

3 auf einen Streich!

Die Nacht war, sagen wir mal, interessant! Wenn alles still ist und das Meer ein paar Meter entfernt an den Strand donnert ist das gleichzeitig faszinierend und "bedrohlich". Die umherfliegenden Flughunde, die mittags noch friedlich über uns in den Bäumen geschlafen haben, die Krabben die an den Zelten vorbeigeschlichen sind und wer weiß was noch alles da kreucht und fleucht legen definitiv den "Ich-muss-dringend-mal-auf-Toilette-Drang" Schach matt! Da lassen sich die zig-Bier kurzerhand auch mal rausschwitzen!!! 

Nachdem wir alle Knochen wieder eingesammelt und an die vermutlich richtigen Stellen gesetzt haben (ohne Matratze ist zelten ganz schön gewöhnungsbedürftig oder wir sind zu alt) sind wir zum Frühstück und anschließend mit einer gechillten kleinen Gruppe wieder zum Schnorcheln aufgebrochen. Beim zweiten Schnorchelgang hat uns unser Guide Chai mitgenommen und uns neu entstehende Korallen, jede Menge Fische gezeigt und dabei erklärt was wir sehen. Sogar eine große Moräne und einen Oktopus hat er entdeckt, die wir ohne ihn nicht gesehen hätten. Es war schon ziemlich aufregend und nach der Rückkehr, an dem immer noch menschenleeren Strand, war Kerstin immer noch nicht zu bremsen.... Maske und Flossen an, Schnorchel rein und ab ging's ins Meer! Vermutlich würde sie jetzt noch im Wasser liegen, wenn nicht irgendwann der Rückweg anzutreten gewesen wäre!!!!


 Nach mehrmaliger Verabschiedung von den Guides und Rangers, die alle so herzlich und fürsorglich waren, sind wir schweren Herzens auf eines der mittlerweile 10 angelegten Boote gesprungen. Haben den besten Platz ergattert (viel Platz, dafür sehr laut an den 600PS starken Motoren) und es uns gemütlich gemacht. Kurz bevor wir in Khao Lak angelegt haben, hat unser Speedboat-Fahrer sich ein Rennen mit den anderen geleistet und eins nach dem anderen überholt, war schon ein bischen holprig.... Buddah musste einmal mehr herhalten, Kerstin konvertiert bald.....!



Glücklich wieder im Ressort zurück, den neuen Bungalow bezogen, haben wir erstmal ausgiebig geduscht und sind dann im Dunkeln auf gut Glück am Strand entlang zu unserem Strandrestaurant gelaufen. Und siehe da, es hatte tatsächlich noch offen (liegt ziemlich abseits der Hotels und Ressorts und nachdems hier heute anscheinend geregnet hat, waren wir uns nicht so sicher...). Es ist wirklich unglaublich schön wie herzlich man hier überall empfangen wird, man fühlt sich sofort wohl. Sogar die zwei Hunde haben uns begrüßt und zum Tisch begleitet :-) Ricardo hat sie zuerst gesehen: am Eingang zur "Küche" saßen 3 kleine Welpen, 4 Wochen alt. Die Besitzer haben die drei zu uns rausgebracht. Mein Gott, waren die süß und selbst die Hündin hat es zugelassen, dass wir mit den Kleinen gespielt und sie gestreichelt haben. Beim Abendessen sass die Hündin neben Kerstin und sämtliches Chicken wanderte in den Rachen der Hündin. Sogar Garnelen hat sie abbekommen!!! Immer wieder sind die Kleinen rausgestolpert  und wurden sofort von uns empfangen. Klar ist jetzt schon, wo wir morgen unseren Sundowner  genießen werden und ganz sicher nicht alleine :-)



Freitag, 8. November 2013

Dori, Nemo und Co

Nach einer ziemlich kurzen Nacht, wurden wir um 7.30 Uhr zu unserem 2-Tages-Trip auf die Similans Islands abgeholt. Schon von Susi und Johannes vorgewarnt waren wir nicht mehr allzu überrascht, jede Menge Russen anzutreffen, die sich äußerst "merkwürdig" benommen haben.... Immer in erster Reihe (die haben Hornhaut an den Ellbogen) , immer am Modelshooting und immer recht laut.... Aber gut, auf nem Speedboat kann man sich ganz wunderprächtig aus dem Weg gehen!!!! Mit 9 anderen Booten haben wir  mehrere Stops an diversen Inseln gemacht und nachdem Kerstin sich endlich getraut hat zu Schnorcheln musste man ihr die Maske förmlich vom Gesicht reißen :-) leuchtende Kinderaugen vor dem Weihnachtsbaum sind Kindergarten gegen das Strahlen!!! Ricardo hat sogar eine Meeresschildkröte gesehen und einen etwas neugierigen, großen Fisch, der eher ihn fasziniert beobachtet hatte, als wohl andersrum. Vermutlich dachte sich der Fisch, was wohl der merkwürdige Vogel hier will ;-)



Am letzten Stop haben wir mit Rucksäcken bewaffnet das Boot verlassen und haben im Zelt eingecheckt!  Die anderen Touris haben eine Stunde später die Insel wieder verlassen und wir hatten mit ein paar wenigen anderen die Insel und den traumhaften Strand für uns. Schadenfreudig haben wir den Booten zum Abschied gewunken :-) waren nochmal schnorcheln und haben anschließend die Insel erkundet. Auf der anderen Seite hatten wir noch nen kleinen Strand entdeckt, wo die Navy postiert war und Ricardos Pfadfindernase hat natürlich den schweißtreibenden Weg zum View Point gefunden!!! 100 Moskitostiche später und um 3 Liter Wasser und Blut erleichtert haben wir den View Point erreicht. Eine tolle Aussicht, die aber sehr durch diese blutrünstigen Biester getrübt wurde.... 


Schnell zurück durch den Dschungel, ne kühle Dusche unter freiem Himmel, in die frischen Klamotten gesprungen, mit 2 kühlen Bierdosen bewaffnet sind wir zum Sunset-View-Point gelaufen. Da der Guide die verabredete Tour dahin mit den Worten " its too cloudy" abgesagt hat waren wir ganz alleine dort. Es gibt keine Worte für diesen Augenblick! Es war einfach nur wunderschön, atemberaubend und friedlich. So und nicht anders fühlt sich "glücklich sein " an!



Zurück durch den dunklen Dschungel war etwas unheimlich, allzu deutlich spürten wir, dass wir nicht alleine waren!!!! Nach dem gemeinsamen Abendessen mit den anderen Hiergebliebenen sind die Guides mit uns aufgebrochen um die "Chicken-Crabs" zu finden. Es hat auch nicht lange gedauert bis der erste Guide ein besonders großes Exemplar angeschleppt hat! Hier und da waren noch andere zu sehn, echt beeindruckend. Besonders schön fanden wir aber die Ausführungen des Guides, der uns viel über die Lebensweise erzählt hat und eindringlich darauf hingewiesen hat, dass die Tiere nicht anzufassen seien, auch nicht mit Blättern oder Stöcken. 



Wir trinken nun noch ein Gute-Nacht-Bier und werden dann in unser Zelt kriechen um mit Meeresrauschen im Hintergrund sanft einzuschlummern. Hatten wir schon erwähnt, dass wir gerne hier bleiben würden?

Memorial und Memories

Heute sind wir nach dem ausgedehnten Frühstück mit dem Roller zum Tsunami Memorial gefahren, das nur ein paar Minuten von unserem Ressort entfernt ist. Dort konnten wir das Boot sehen, welches mit dem Tsunami 2km ins Landesinnere gespült worden ist. Es ist unvorstellbar, welche Kraft diese Welle hatte, eventuell lässt es sich etwas erahnen wenn man vor diesem Boot steht.... Ein Einheimischer, der dort kleine "Souvenirs" (blödes Wort in dem Zusammenhang...) verkauft, hat uns selbstgeschossene Fotos gezeigt, welche den Rückzug des Wassers, die ankommende Welle und die anschließende Verwüstung dokumentiert hat. Er sprach recht gut Englisch und konnte uns vieles erzählen und erklären. Genau ins Detail will ich gar nicht gehen, mir standen die Tränen in den Augen...



Wir sind dann zum Traumstrand, in die surferbar "Memories" gefahren. Dort haben wir erstmal ein Mittagssingha getrunken und den "Feuergott" von gestern getroffen. Er hat sich sichtlich gefreut und uns sogar den Rücken massiert! Der Typ ist so lustig, als wir an den Strand wollten, hat er unsere Liegen erst sauber gemacht, dann unsere Handtücher  draufgelegt. Es kam aber noch besser! Als wir aus dem Meer kamen und es uns auf den Liegen bequem gemacht haben, kam Diao mit nem Federstaubwedel angerannt und hat uns die Füße abgewedelt und die Liege wieder vom Sand befreit! Wollen gar nicht wissen, wie blöd wir geschaut haben.... Eine Massage und eine köstliche Obstplatte später mussten wir wieder zurück, unser Flitzer wurde abgeholt. 


Abends sind wir wieder mit Susi und Johannes ins Memories gefahren. Die beiden hatten viel von ihrem Ausflug auf die Similans zu erzählen, und wir sind sehr gespannt auf unseren Zwei-Tagestrip dorthin. Wir hoffen, dass unsere Mitreisenden nicht ganz so anstrengend sind....
Diao hat es sich nicht nehmen lassen uns erneut in seine Kunst einzuweisen. Es sieht so einfach aus, aber außer Johannes, haben wir uns, naja würde sagen, etwas ungeschickt angestellt. Aber Diaos Geduld ist unendlich :-) dafür haben wir uns beim Jenga besser angestellt, welches Diao mehrmals zum Einsturz brachte ;-) Auch die Hunde wollten mit uns spielen, haben wieder ein paar kleine Freunde mehr :-) Leider kam das Taxi wieder viel zu früh und wir mussten uns verabschieden. Von Susi und Johannes mussten wir uns auch verabschieden, die beiden fahren morgen weiter nach Krabi. Echt schade, hat viel Spass gemacht mit den beiden, aber wir sehn uns sicher wieder :-)





Donnerstag, 7. November 2013

So Easy!

Aufgrund der etwas ungesunden Hautfarbe, haben wir uns nach dem Frühstück ein schönes Plätzchen im Schatten gesucht! Der Planet brennt dermaßen runter, es ist ne wahre Freude. Nicht mal das Meer, das Temperaturen wie ne Badewanne hat, sorgt da für Erfrischung. Dafür aber für sehr viel Spass, wenn dann mal ne größere Welle reinbricht :-) Kerstin quickt wie ein kleines Ferkel, sodass der ganze Strand es auch mitbekommt! Als sie dann aber neben sich ne tellergrosse rosa Qualle gesehen hat, hätte sie auch bei Olympia um die Goldmedaille mitschwimmen können ;-) 

Sind dann am frühen Nachmittag auf den Roller gehüpft und sind einem Tip zufolge an der besten Strandbar ever gelandet. Die Typen dort, lauter Surfer, sind so gechillt, der Strand ein Traum und das Essen fabelhaft, dass wir kurzerhand beschlossen, wir müssen Susi und Johannes davon überzeugen, den Abend dort zu verbringen :-) @Dani und Corinna: das wäre eure Surflocation, ein Traum!
Haben den Strand noch nach ner guten Anlage durchforstet, wo wir eventuell nach dem Ausflug auf die Similans umziehen könnten, sind aber nicht wirklich fündig geworden... 


Anschließend sind wir wieder zurückgedüst und auf dem Schotterweg Richtung Hauptstraße kam uns dann ein für uns sehr unerwarteter Verkehrsteilnehmer entgegen! Wie verhält man sich im thailändischen Straßenverkehr, wenn einem ein riesiger Elefant auf der eigenen "Spur" entgegenkommt?!?!?! Rechts ranfahren, Foto machen, quicken wie ein Ferkel und dann schnell weg, wenn der Ele Anstalten macht die Seite zu wechseln!!!! Schon cool, so eine Begegnung :-)



Den Sundowner haben wir im Ressort von Susi und Johannes genossen und haben uns dann für Abends verabredet, gemeinsam in die Beachbar zu fahren, juhu, überzeugt :-)



Ein schönes Plätzchen am Strand, Füße im weißen Pulversand, haben wir superlecker gegessen, einige Drinks konsumiert und uns von den Surferboys umsorgen lassen. Einer davon hat noch ne Feuershow gemacht. Scheinbar war ihm dann danach uns das auch beibringen zu wollen!!!! Hat erstmal Kerstin geholt und ihr gezeigt wie das geht, mit den zwei an Ketten hängenden Bommeln. Sein Englisch war auf "Easy","Same Same" und "you can Do that" beschränkt, aber gelacht hat er ständig wie ein Honigkuchenpferd! Kerstin hat sich die Bommel um die Ohren gehauen, aber der Typ war so geduldig und hat es immer wieder erklärt. Reihum hat er es dann allen von uns erklärt und Johannes ist ein wirkliches Naturtalent. Er hat es recht schnell geschafft, die Dinger um sich zu schwingen, ohne sie zu verknoten oder eine mitzubekommen. Es war sooooo lustig, dass wir echt die Zeit vergessen haben. Auf einmal war das bestellte Taxi da und wir mussten widerwillig zurückfahren :-( Mussten aber versprechen morgen wiederzukommen, was wir definitiv tun werden :-) Ein kleiner Rennhund hat uns fast den ganzen Weg durch den " Dschungel" zurückbegleitet, so dass wir echt Sorge hatten, er rennt uns bis ins Ressort hinterher. Der arme Kerl rannte auf 3 Beinen, aber schnell wie der Wind neben dem Taxi her.... Wir werden auf alle Fälle schauen, ob er wieder gut zurückgekommen ist!



Mittwoch, 6. November 2013

Wiedersehn macht Freude :-)

Was haben wir gut geschlafen in der neuen und schönen Location. Wohl aufgrund fehlender, liebgewonnener Geräusche ist Kerstin schon um 6 aufgewacht und ein Blick aus dem Fenster ließ einen wunderschönen Sonnenaufgang erahnen. Kurz in die Klamotten gesprungen hat sie sich nach draußen getrollt und neben schönen gewonnenen Eindrücken auch die Bekanntschaft mehrerer Mitbewohner der Anlage gemacht - Frösche, ne große Raupe, Hunde, Blutegel....

Waren extrem früh beim Frühstück. Der ordentliche Deutsche kommt natürlich 10 Minuten vor offiziellem Frühstücksbeginn, damit er auch als erster die besten Liegen reservieren kann ;-)

Noch bevor die erste Schweißperle sichtbar war, lag Kerstin im Meer und Ricardo im Tiefschlaf!!!! Nachdem eincremen ja völlig überbewertet wird, lagen wir bereits 3 Stunden später unterm Schirm und gehörten der Gattung der Krebse an. Kein Wunder, dass ein eben solcher sich zu uns gesellt hat ;-) 

Kurz nach Mittag sind wir an die "Bar" und Ricardo hat ne Coke und eine Kokosnuss bestellt. Als die Coke fast leer war, wir der Meinung waren, dass die die Kokosnuss vergessen hatten, erblickte Ricardo den Kellner und sagte: ups, der bringt ne Melone! Aber nein, es war eine genmanipulierte Kokosnuss in der Grösse einer Wassermelone und saulecker :-) 



Susi und Johannes haben zufällig im Ressort nebenan eingecheckt und sind am Nachmittag zu uns gestoßen. Ein wirklich freudiges Wiedersehen :-) Wir sind dann gemeinsam zum Sundowner ins Strandrestaurant spaziert, haben auf dem Rückweg wieder jede Menge Krabben und Einsiedlerkrebse getroffen und der obligatorische Crabdance war auch sehr belustigend, wenn eine verwirrte Krabbe auf uns zugeschossen kam :-) Einen Gecko haben wir auch noch aus den Fängen einer Krabbe gerettet!

Nachdem wir alle geduscht und wieder wie zivilisiertes Volk ausgesehen haben, ließen wir uns in die nahegelegene "Massentourismusfabrik" bringen. In einem wirklich nett aussehenden Restaurant haben wir uns niedergelassen und die beiden Jungs haben Tigerprawns , wir Mädels Fisch bestellt. Als die Rechnung kam, mussten die Jungs den bereits zurechtgelegten 1000 Bath-Schein nochmals verdoppeln! Für die beiden Portionen Tigerprawns kann ne 10-Köpfige-Thaifamilie vermutlich 1-2 Wochen überleben!!! Da war sie, die Touristenfalle, aber lecker war's trotzdem und einmal prassen im Urlaub ist auch drin ;-) Hungrig nach Livemusik sind wir einem Tip folgend ins "Happy Snapper" eingefallen. Verwöhnt durch die Talentschmiede in Chiang Mai, konnte uns "es" (der Sänger/die Sängerin konnte geschlechtsspezifisch definitiv nicht eingeordnet werden) stimmlich nicht wirklich überzeugen. "Es" war aber ein dermaßen verrücktes Huhn, dass wir trotzdem unseren Spass hatten und nach ein paar Drinks auch mitgesungen haben :-) 


Montag, 4. November 2013

Endlich Urlaub!!!!!

Heute konnten wir mal länger ausschlafen und das haben wir auch ausgenutzt. Haben dann wieder mal unseren ganzen Kram eingepackt und sind gemütlich zum Frühstück, haben ausgecheckt und uns zum Flughafen bringen lassen. Alles ganz easy und relaxed. Am Flughafen hat Kerstin ein lautes Miauen gehört und 6 Katzenkörbchen entdeckt. Eine davon, ein 4-Monate-junger, wunderhübscher Kater durfte sie sogar auf den Arm nehmen und hätte ihn am liebsten sofort eingepackt.... Noch Stunden später hat sie von ihm geschwärmt!!!

In Phuket am Flughafen ging's dann mal wieder so richtig rund! Was für ein Stress wenn man sich erstmal an die Ruhe gewöhnt hat!!! Unser Fahrer war dann nicht zu sehen und Ricardo wollte schon im Ressort anrufen, als plötzlich ein junger Kerl aus dem Flughafen gerannt kam und ein Schild mit unserem Namen gezückt hat. Der Arme hat wohl das scharfe Essen nicht vertragen und war nur mal kurz auf Toilette ;-) Die Fahrt hat ne gute Stunde gedauert und der erste Blick aufs Meer hat allen Stress wieder vergessen lassen. 

Das Ressort ist wunderschön und unser Bungalow ein absoluter Traum! Fotos für Beate haben wir natürlich gleich gemacht ;-)



Haben uns nach Abwurf unserer Rucksäcke auf den Weg zum Strand gemacht und nach einem schönen Strandspaziergang auch ne kleine,einsame Bar für den Sundowner gefunden! Es ist fast menschenleer, ganz ungestört haben wir ne Kleinigkeit gegessen und den Sonnenuntergang genossen - sooooo schön! Nebenan im Strandrestaurant, gabs nen Thaiwhiskey für Ricardo und nen Gin Tonic für mich, wobei die Mücken mich fast aufgefressen haben... Da gabs nur eines, Rückzug ins Hotel und großflächig "no bite" auftragen!
Auf dem dunklen Weg am Strand zurück, bewaffnet mit den i-Phone-Taschenlampen, sind wir alten Bekannten wiederbegegnet: Krabben, Krebsen, Einsiedlerkrebse (einer davon musste natürlich fürs Foto herhalten und ist nach dem Blitz sofort umgefallen.... Ist wohl kein so grelles Licht gewohnt und Kerstins schlechtes Gewissen hat sie sogar dazu bewogen sich mehrmals bei ihm zu entschuldigen!). Im Ressort zurück haben wir uns nach der Deodorisierung noch zum Abendessen niedergelassen und werden den Abend auf unserer Terasse ausklingen lassen. Den Kühlschrank haben wir natürlich schon aufgerüstet :-)

Ricardo muss heute noch ein bischen üben um morgen früh den Gockel für Kerstin zu machen ;-)



Sonntag, 3. November 2013

Ich bin kein Star - ich bleib hier! 2. Tag

Wider Erwarten haben wir sehr schnell in den Schlaf gefunden. Ob es am Bier lag, an der kurzen Nacht zuvor und den Anstrengungen des Tages oder an den Geräuschen des vorbeifließenden Baches und den Geräuschen der zu erahnenden Unmengen an Dschungelbewohnern... Wir wissen es nicht. Die Nacht selbst war nicht sehr komfortabel: harter Boden, gegen Morgen auch ziemlich kalt, die Schnarchgeräusche unserer Mitschläfer und das Hoffen, nicht irgendwann auf Toilette zu müssen ließen uns immer wieder wach werden. Auch war die Geräuschkulisse der Natur sehr laut, aber das war so schön, dass wir die mitgenommenen Oropax gar nicht erst benutzt haben! Um 3.30 fing dann die "Chicken-Party" wieder an! Ein Hahn legte los und man sollte nicht meinen wieviel Hähne unter 120 Dorfbewohnern sich dazu berufen fühlen, einem armen verwirrten Gockel zu folgen und mitzumachen! Es wurde nämlich noch lange nicht hell, aber die haben solange gekräht bis auch die Sonne wohl total genervt war und endlich aufging! Als es dann hell war,tat uns zwar jeder Knochen weh, aber wir haben jede Sekunde genossen! Zum Frühstück gab es sogar Pancake und Rührei, Kaffee und Tee und anschließend  haben die Dorfbewohner noch einen kleinen Markt für uns aufgebaut. Wir, bzw. Kerstin hat einiges für die Dorfkasse beigesteuert, d.h. Sie hat geshoppt und Ricardo bezahlt! Das absolute Highlight hat uns Sing nach dem Frühstück präsentiert: hinter der Hütte hatte er ein Schmetterlingspäarchen bei der Paarung entdeckt. Hätten wirs nicht mit eigenen Augen gesehen, wir hätten's nicht geglaubt: die waren locker 20-30cm groß! 
Der Rückweg war nicht ganz so anstrengend und lange, wurde aber trotzdem mit einer herrlichen Aussicht belohnt. Durch ein anderes Dorf kommend konnten wir noch Mini-Babyschweine sehen und einigen Frauen beim Korbflechten zuschauen (ein Korb für 4 Bath - 1 Cent!!!). 





Als wir dann gegen 16 Uhr wieder in Chiang Mai im Hotel zurück waren mussten wir uns zuerst eine heiße Dusche gönnen und frische Kleider anziehen (soweit man die Klamotten aus dem Rucksack frisch nennen kann...). Kerstin hat an der Poolbar vergeblich nach einer Wifi-Verbindung gesucht und sich zum Trost ein Singha gegönnt. Plötzlich war große Aufregung, da sich unter dem Barhocker ein Scorpion Richtung Pool getrollt hat!!!! Der Bar-Boy hat kurzerhand mit dem Stiel des Wischmops das arme Tier erlegt und entsorgt. Nach dem Schock haben wir uns auf den Sonntagsmarkt verzogen, nix hilft besser als essen und Shopping! Der Markt war toll, aber irgendwann so voll, dass wir unbedingt eine Singha-Pause einlegen mussten. Blöd, wenn ausgerechnet an dem Tag sowohl Wahlen, wie auch ein buddhistischer Feiertag ist, da gibt's nämlich keinen Alkohol!!!! Eine rebellische Piratenbar haben wir dann aber doch gefunden um das hart verdiente Bier zu bekommen :-) im Tiger Kingdom war heute leider keine Livemusik sodass wir mit dem Tuktuk zum Riverside gefahren sind, wo wir eine Tom Kha Gai Suppe gegessen haben. Und die Krönung des Abends war: auch dort gabs ein leckeres Singha :-) Morgen geht's dann in den Süden, endlich Strand, Sonne, Erholung und Meer :-)